Es gibt viele Gerüchte und Erzählungen die sich um diesen legendären Mitarbeiter, den Cloud-Worker, rangen fast schon vergleichbar mit dem Yeti. Doch was oder wer ist dieser Cloud-Worker wirklich? Auch wir haben uns einmal ein paar Gedanken gemacht um diesen Mitarbeiter, was sollte er für Hard- und Softskills haben und wie arbeitet er? Das Paket gibt es diesmal auch als bekanntes nuboVisual.

 

Woher kommt der Cloud-Worker?

Wir leben in einer immer schnelllebigeren Zeit, Änderungen geschehen am laufenden Band. Der Rhythmus von früher ist passé, wer heute noch glaubt, er müsste sich nur alle 3-5 Jahre durch einen Change durchmogeln der irrt gewaltig. Der Cloud-Worker hat sich dieser Situation angepasst, hierdurch ist er entspannt, fühlt sich nicht überrollt von den vielen Veränderungen und ist stets motiviert und schaut mit Begeisterung auf die vielen neuen Dinge, die da auf uns zukommen. Man könnte sagen, er ist der Mitarbeiter 4.0 am Arbeitsplatz 4.0.

 

Welche Chancen nimmt der Cloud-Worker wahr?

Der Cloud-Worker prüft kontinuierlich, ob sich Prozesse optimieren und verfeinert lassen, wie man neue innovative Technik oder Methoden einführen kann oder wie Aufgaben schneller, effizienter und strukturiert erledigt werden. Hieraus resultieren schlankere Prozesse und schnellere Abläufe, durch die Optimierung schafft sich der Cloud-Worker eine freiere und selbstverantwortliche Arbeitsumgebung.

 

Was zeichnet den Cloud-Worker unserer Meinung nach aus?

Der Name ist im Grunde genommen selbsterklärend, ein Cloud-Worker nutzt ganz selbstverständlich moderne, cloudbasierte Technologie, privat wie auch im Arbeitsalltag des Unternehmens.

  • Das Speichern und Abrufen von Dateien aus der Cloud über das Smartphone, das Tablet oder das Notebook ist für Ihn ganz natürlich.
  • Die Nutzung moderner Apps um Daten zu sammeln, zu priorisieren, zu kategorisieren oder zu verarbeiten ist ins Blut übergegangen. Besprechungsnotizen werden auf dem Tablet mitgeschrieben, Aufgaben beispielsweise über Microsoft ToDo oder Planner erfasst und verwaltet.
  • Die Kommunikation läuft natürlich über Skype for Business, die Kommunikation im Team über Yammerfeeds oder im Microsoft Teamskanäle.
  • Die anfallenden Arbeiten werden erledigt, wenn es in den Arbeitsfluss passt. Dies muss nicht zwingend zwischen 09:00 und 17:00 Uhr sein. So lassen sich auch Kinder, Hobby und Freizeit gut in den Alltag integrieren.
  • Wartezeiten wie Sie am Bahnhof oder Flughafen entstehen können werden sinnvoll genutzt. Der Cloud-Worker bereitet sich auf den kommenden Termin vor, führt eben noch schnell per App zwei Änderungen an der PowerPoint Präsenation oder geht die offenen Punkte in Ruhe durch.
  • Ein Cloud-Worker hat keine Berührungsängste und versteht das Arbeiten mit Communities, nutzt Instantmessaging, um Kollegen aus aller Welt oder Personen aus seinem Netzwerk um Hilfe zu bitten und kommt so schneller zum Ergebnis.

 

Welche Eigenschaften bringt der Cloud-Worker aus unserer Sicht mit?

Ein Cloud-Worker ist kommunikationsstark

In der Vergangenheit war es einfach sich der Kommunikation zu entziehen, man nahm an Meetings teil weil man dazu eingeladen wurde einbringen war keine Pflicht. Das Telefon wurde von der Mailbox beantwortet und ein Glück läuft einem die Mail nicht aus dem Postfach hinterher. Für die Zukunft ist das jedoch nicht mehr tragbar. Wer nicht kommuniziert, geht unter, wird übersehen und kann zum Entstehungsprozess für eine tolle Idee nicht mitwirken. Kommunikation geht bereits heute über die klassische Mail hinaus. Chatbasierte Lösungen sind immer stärker im Kommen. Es ist wichtig sich damit auseinanderzusetzen und Hemmungen abzubauen. Beschäftigt euch mit Themen wie Story-Telling. Niemand möchte sich heute noch 120 Folien in einer Präsentation ansehen müssen. Das kann Euch bei der nächsten wichtigen Präsentation einen entscheidenden Vorteil geben.

 

Ein Cloud-Worker hat eine starke Sozialkompetenz

Die Welt rückt näher zusammen, Globalisierung und Digitalisierung vernetzen Unternehmen und Partner über Kontinente hinweg. Kulturelle Hürden und Missverständnisse können durch eine gute Sozialkompetenz vermieden werden.

 

Ein Cloud-Worker kann logisch & analytisch denken

Prozesse und Zahlen sind wichtige Informationen für die Zukunft. Ein Cloud-Worker versteht es sich in komplexe Prozesse hineinzudenken, hinterfragt diese und erarbeitet dann die passende Lösung. Gleiches gilt für Zahlen. Lerne diese zu analysieren, besuche Schulungen, um herauszufinden wie schnell und einfach du z.B. mit Excel Daten aus unterschiedlichen Datenbanken abrufen und konsolidieren kannst. Das heißt nicht das du zu einem Report und Prozessprofi werden musst, ein Grundverständnis sollte jedoch jeder haben.

 

Ein Cloud-Worker denkt Lösungsorientiert

Sieh nicht immer nur das Negative. Probleme sind dazu da, um gelöst zu werden. Es bringt weder dich noch dein Team weiter auf allem rumzureiten, was nicht geht. Konzentriert euch auf das, was klappt und optimiert werden kann. Der Cloud-Worker wechselt die Perspektive, so kann er auch komplexe Probleme aus einer anderen Sicht betrachten. Eine Messe oder ein Seminar können dir dabei helfen. Streicht den Satz „das haben wir schon immer so gemacht“ aus Eurem Vokabular und traut euch etwas Neues zu schaffen. In diesem Kontext empfehlen wir das Buch „Think outside the box“, den Link findet Ihr am Ende der Seite.

 

Ein Cloud-Worker ist neugierig und wissenshungrig

Neuerung ergeben sich heute jeden Tag, wenn nicht sogar jede Stunde. Noch immer denken viele Angestellte es sei eine absolute Zumutung sich in seiner kostbaren Freizeit weiterbilden zu müssen. Wir sagen: Das ist eine Investition in eure Zukunft. Der Arbeitsmarkt wird sich stark verändern, der Wettbewerb wird massiv ansteigen. Mit unserem Wissen verdienen wir unseren Lebensunterhalt. Für die Zukunft müssen wir alle offener werden, unsere Neugierde wecken. Viele der neuen Technologien können unseren Alltag massiv erleichtern. Wer sich damit nicht auseinander setzt verschenkt große Chancen. Neue Apps, Features & Co. werden mit Updates von den Herstellern ausgerollt. Niemand kann es sich leisten heute auf eine in 2014 besuchte Schulung zu bauen.

So sichert ein Cloud-Worker seine Wettbewerbschancen auf dem Arbeitsmarkt, ohne große Aufwand. Er abonniert Blogs, YouTube Kanäle und Podcasts zu seinem Themenschwerpunkt. Auch Lernplattformen wie Video2Brain und LinkedIn Learning können helfen. Diese konsumiert er 10-15 Minuten pro Tag oder 1h in der Woche. Wichtig ist das diese Zeit konzentriert und fokusiert genutzt wird. Eine Stunde pro Woche, sind vier Stunden im Monat oder anders du gewinnst ganze 8 Tage Schulungszeit mal eben so, nebenbei!!

 

Ein Cloud-Worker kann mit Informationen umgehen

Der Cloud-Worker versteht es Informationen zu sammeln, zu analysieren, die von Ihm benötigten Informationen zu entnehmen, das Konstrukt zu verstehen und Zielgruppengerecht aufzubereiten.

 

Unser Fazit zum Cloud-Worker:

Es gibt wahrscheinlich noch eine Vielzahl anderer wichtiger Skills. Wir hoffen wir konnten euch eine Ausblick geben, auf was es in Zukunft ankommen wird. Welche Skills sind für Euch wichtig? Teilt es uns via Facebook oder Instagram mit.

Vielleicht ist euch aufgefallen, dass wir kaum Apps genannt haben. Für den Cloud-Worker der Zukunft ist schließlich klar… Egal ob Office 365, OneDrive, DropBox, Google usw. die Technologien können jederzeit ausgewechselt werden. Was bleibt ist der Mensch und dessen Anpassungsfähigkeit. Die heute genannten Methoden sollen euch dabei helfen sich auf neue Gegebenheiten in der Cloud anzupassen. Hier nochmal der Link zu unserem nuboVisual zu dieser Folge.

 

Links zu dieser Folge: