Google Meet vs. Microsoft Teams
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Mehr InformationenHerzlich willkommen zu einer neuen Folge nuboRadio! Heute geht’s ans Eingemachte: Google Meet und Microsoft Teams – zwei Tools, die auf den ersten Blick ähnlich wirken, aber unter der Haube ganz unterschiedlich ticken. Wir schauen uns an: Was unterscheidet die beiden wirklich? Welches Tool passt zu welchem Meeting-Typ und warum es manchmal sinnvoll ist, beide Tools strategisch einzusetzen.
Inhalt des Artikels
🧠 Strategischer Unterschied: Kommunikation vs. Kollaboration
Google Meet ist ein Kommunikationstool. Es ist darauf ausgelegt, Meetings schnell, stabil und einfach durchzuführen – besonders mit externen Teilnehmern. Fokus: Effizienz und Zugänglichkeit.


Wenn du Meetings als Teil eines größeren Workflows siehst, ist Teams im Vorteil. Wenn du Meetings als eigenständige Kommunikationseinheit betrachtest, ist Google Meet oft schneller und schlanker.
Einstieg und Bedienung
Ein entscheidender Faktor bei der Wahl eines Meeting-Tools ist die Benutzerfreundlichkeit – also wie leicht und angenehm sich das Tool im Alltag bedienen lässt. Und hier zeigen sich zwischen Google Meet und Microsoft Teams deutliche Unterschiede.
Google Meet punktet mit einem extrem einfachen Einstieg. Ein Klick auf den Link genügt, und das Meeting startet – ganz ohne Softwareinstallation oder komplizierte Einstellungen. Die Oberfläche ist bewusst minimalistisch gehalten, was besonders für externe Teilnehmer oder Gelegenheitsnutzer ein echter Vorteil ist. Alles ist klar strukturiert, die wichtigsten Funktionen wie Kamera, Mikrofon, Bildschirmfreigabe oder Chat sind sofort sichtbar. Für spontane Meetings oder schnelle Abstimmungen ist das ideal.
Microsoft Teams hingegen bietet eine komplexere und vor allem mächtigere Benutzeroberfläche. Die Integration in Microsoft 365 ist tiefgreifend: Kalender, Dateien, Aufgaben, Notizen – alles ist direkt im Tool verfügbar. Das macht Teams besonders stark für strukturierte Meetings mit Kontext, z. B. Projektbesprechungen oder Team-Workshops. Die Kehrseite: Neue Nutzer brauchen etwas Einarbeitungszeit, um sich zurechtzufinden. Wer sich allerdings einmal eingearbeitet hat, profitiert von einem sehr durchdachten Meeting-Ökosystem.
Auch mobil zeigen sich Unterschiede: Google Meet ist auf Smartphones und Tablets leichtgewichtig, schnell und stabil – perfekt für unterwegs. Teams bietet auf Mobilgeräten zwar mehr Funktionen, wirkt dadurch jedoch auch komplexer. Für einfache Calls ist Meet hier im Vorteil, für umfassende Zusammenarbeit unterwegs eher Teams.
Ein weiterer Punkt ist die Lernkurve: Google Meet ist nahezu selbsterklärend. Die Akzeptanz ist hoch, gerade bei externen Partnern oder in Unternehmen mit wenig IT-Support. Microsoft Teams erfordert mehr Schulung und entfaltet seinen vollen Mehrwert erst bei regelmäßiger Nutzung im Teamkontext.
🧪 Tiefe Integration – wo spielt welches Tool seine Stärken aus?
| Bereich | Google Meet | Microsoft Teams |
| Kalenderintegration | Google Kalender (nativ, intuitiv) | Outlook (tief integriert, inkl. Meeting Lifecycle) |
| Dokumente im Meeting | Google Docs/Sheets/Slides (live kollaborativ) | Word/Excel/PowerPoint (mit Loop-Komponenten) |
| Follow-up & Aufgaben | Extern über Google Tasks oder Drittanbieter | Direkt in Teams mit Planner, To Do, Loop |
| Meeting-Notizen | Google Docs (manuell) | OneNote oder Loop (automatisch verknüpft) |
| Audio Qualität | Autom. Geräuschunterdrückung, gute Filterung bei typischen Bürogeräuschen | Mehrstufige, einstellbare Geräuchunterdrückung, KI-Unterstützung, Stimmenfokus dank Simmprofil, Audiosetup, sehr gute Filterung auch bei starker Geräuschkulisse im Hintergrund |
🧠 KI-gestützte Funktionen
Mit der Einführung von Microsoft Copilot und Google Gemini hat sich natürlich auch viel im Bereich Meetings getan.
🤖 Microsoft Teams (mit Microsoft Copilot)
Microsoft hat Copilot tief in Teams integriert – mit Fokus auf Produktivität, Automatisierung und Kontextverständnis. Die wichtigsten Funktionen:
- Automatische Meeting-Zusammenfassungen
Copilot erstellt nach dem Meeting eine strukturierte Zusammenfassung mit Entscheidungen, offenen Punkten und To-dos – direkt im Chat oder im Kanal. - Live-Notizen & Aufgabenextraktion
Während des Meetings erkennt Copilot automatisch Aufgaben, weist sie zu und verlinkt sie mit Planner oder To Do. Dafür wird zusätzlich eine Planner Premium Lizenz benötigt. - Kontextuelle Antworten im Chat
Copilot kann Fragen zu früheren Meetings, Dokumenten oder Projektständen beantworten – basierend auf dem gesamten Microsoft 365-Kontext. - Meeting-Vorbereitung
Copilot analysiert vor dem Termin relevante Mails, Dateien und Kalenderinfos und bereitet eine kompakte Übersicht vor. - Sprachsteuerung & Interaktion
Du kannst Copilot im Meeting direkt ansprechen, z. B. „Was waren die wichtigsten Punkte aus dem letzten Call mit Kunde X?“
👉 Dein Mehrwert:
Copilot ist wie ein digitaler Meeting-Assistent, der nicht nur mitschreibt, sondern aktiv mitdenkt und verknüpft – ideal für komplexe Projekte und Führungskräfte.
🤖 Google Meet (mit Google Gemini)
Google setzt mit Gemini auf Schnelligkeit, Automatisierung und Sprachintelligenz – besonders stark in der Google-Workspace-Umgebung. Die wichtigsten Funktionen:
- Automatische Notizen & Zusammenfassungen
Gemini erstellt während des Meetings strukturierte Notizen, die direkt in Google Docs gespeichert werden. - Live-Übersetzungen & Untertitel
Echtzeit-Übersetzung in über 30 Sprachen – ideal für internationale Teams. - Fragen an Gemini im Meeting
Du kannst Gemini z. B. fragen: „Was wurde zur Budgetfreigabe gesagt?“ – und bekommst eine direkte Antwort aus dem Meetingverlauf. - Meeting-Vorbereitung mit Kontext
Gemini analysiert vorab Kalender, Mails und Drive-Inhalte und schlägt relevante Dokumente oder Gesprächspunkte vor. - Follow-up-Automatisierung
Nach dem Meeting erstellt Gemini automatisch eine E-Mail mit Zusammenfassung, offenen Punkten und Links zu besprochenen Dokumenten.
👉 Dein Mehrwert:
Gemini ist besonders stark in der automatisierten Nachbereitung und Sprachverarbeitung – ideal für schnelle, internationale Kommunikation. Bitte beachte hierbei, dass die KI-Funktionen Zusatzoptionen sind und eine gesonderte Lizenz benötigen. Bei Copilot beträgt die Lizenz aktuell ca. 30€/Monat, pro Nutzer und bei Gemini zwischen 24$ & 36$/Monat, pro Nutzer (Stand Juli 2025).
🌍Barrierefreiheit & Inklusion
Ein weiterer wichtiger Punkt, der nicht vergessen werden sollte ist die Inklusion & Barrierefreiheit. zeigen sowohl Microsoft Teams Enterprise als auch Google Meet Enterprise klare Stärken – allerdings mit unterschiedlichen Schwerpunkten.
Microsoft Teams bietet eine sehr umfassende Unterstützung: Live-Untertitel in mehreren Sprachen, durchsuchbare Transkripte, Screenreader-Kompatibilität, Tastaturnavigation und ein spezieller Gebärdensprachmodus, bei dem Dolmetscher dauerhaft im Bild bleiben. Auch die Oberfläche lässt sich individuell anpassen – z. B. mit hohem Kontrast oder großen Schriftgrößen. Für Menschen mit Hör-, Seh- oder kognitiven Einschränkungen ist Teams damit besonders gut geeignet.
Google Meet setzt auf Einfachheit: Die Oberfläche ist reduziert und klar strukturiert, was gerade für Nutzer mit kognitiven Einschränkungen hilfreich ist. Es gibt präzise Live-Untertitel und eine solide Screenreader-Unterstützung, allerdings ohne spezielle Funktionen wie den Gebärdensprachmodus oder erweiterte visuelle Anpassungen.
👉 Dein Mehrwert:
Teams ist ideal für Unternehmen, die Barrierefreiheit systematisch umsetzen wollen. Meet überzeugt durch intuitive Bedienung und einfache Zugänglichkeit – besonders für externe Teilnehmern oder Gelegenheitsnutzern.
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nuboLinks
So funktioniert die Abrechnung für Gemini für Google Workspace – Google Workspace-Admin-Hilfe
Markus
Aus der Praxis für die Praxis stellt Markus euch regelmäßig alleine oder mit Gästen Neuigkeiten zum Thema digital collaboration mit Microsoft Office 365 oder allgemeine Themen aus der agilen digitalen Welt vor.



