Trainingsdesign – was wirklich wirkt
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Gutes Trainingsdesign – was wirklich wirkt
In dieser Folge von nuboRadio spricht Markus mit der erfahrenen Trainingsdesignerin Anna Mayr über die Grundlagen wirksamen Trainingsdesigns.
Anna Mayr ist seit Ende der 1990er Jahre als Trainerin tätig, arbeitet seit vielen Jahren schwerpunktmäßig als Trainingsdesignerin und hat mit ihrem Buch „Trainingsdesign“ ein etabliertes Standardwerk veröffentlicht.
Im Mittelpunkt steht die klare Unterscheidung zwischen Trainer:in und Trainingsdesigner:in. Während Trainer:innen Trainings durchführen, verantworten Trainingsdesigner:innen den gesamten Prozess: von der Auftragsklärung über die didaktisch-methodische Konzeption bis hin zur Sicherstellung des Lerntransfers und – idealerweise – der Evaluation der Wirksamkeit.

Quelle: Anna Mayr, Trainingsdesign, 7 goldene Skills
Die sieben zentralen Kompetenzen guten Trainingsdesigns
- Trainingsbedarfsanalyse
Am Anfang jedes Trainings steht eine gründliche Analyse. Entscheidend ist, die Zielgruppe, deren Bedarf und die gewünschten Veränderungen zu verstehen. Dies erfordert viele gezielte Fragen und häufig ein Coaching der Auftraggeber. - Raus aus der Inhaltsfalle
Zu viele Inhalte verhindern nachhaltiges Lernen. Trainings müssen Inhalte konsequent reduzieren, um ausreichend Raum für Übung und Anwendung zu schaffen. Lernen wirkt nur dann, wenn Teilnehmende das Gelernte aktiv ausprobieren. - Relevante Inhalte sinnvoll strukturieren
Geschult wird ausschließlich das, was Teilnehmende nach dem Training wirklich benötigen. Eine klare Struktur erleichtert Orientierung, Verständnis und Umsetzung im Alltag. - Methoden passend auswählen
Methoden sind kein Selbstzweck. Sie müssen zum Lernziel passen und gezielt eingesetzt werden. Auch einfache Methoden können sehr wirksam sein, wenn sie sinnvoll eingebettet sind. - Transferwirksam designen
Ziel jedes Trainings ist die Anwendung im Arbeitsalltag. Das gelingt durch praxisnahe Beispiele, eigene Fallbeispiele der Teilnehmenden, frühzeitige Vorbereitung und – wenn möglich – die Einbindung von Führungskräften oder Kolleg:innen. - Lernstrecken konsistent entwickeln
Gerade bei Blended-Learning-Formaten ist ein klarer roter Faden entscheidend. Aufgaben, Nutzen, Abgabetermine und Begleitformate wie Sprechstunden oder Coaching-Sessions müssen transparent und nachvollziehbar gestaltet sein. - Trainings evaluieren
Reine Zufriedenheitsabfragen reichen nicht aus. Sinnvoll ist es zu prüfen, ob sich über die Zeit tatsächlich etwas verändert hat und ob die Trainingsziele erreicht wurden. Hier besteht in vielen Organisationen noch großes Entwicklungspotenzial.
Zentrales Prinzip
Anna Mayrs Leitsatz lautet: „Have the end in mind.“
Wer Trainings entwickelt, sollte von Beginn an klar definieren, was sich nach dem Training verändern soll – und das gesamte Design konsequent darauf ausrichten.
Zum Abschluss stellt sie ihre kostenlose App „TD Abstand Navi“ vor, die über 150 Methoden für interaktive Trainings bietet.
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Markus
Aus der Praxis für die Praxis stellt Markus euch regelmäßig alleine oder mit Gästen Neuigkeiten zum Thema digital collaboration mit Microsoft Office 365 oder allgemeine Themen aus der agilen digitalen Welt vor.



