In unserem Interview mit Katrin Weiß von der Saphir Unternehmensberatung sprechen wir über die technischen und inhaltlichen Herausforderungen eines Webinars.

Katrin zeigt uns, wie man Webinare aktiv und präsent gestalten kann, indem sie uns hilfreiche Tipps und Tricks an die Hand gibt. Wir sprechen auch über die Basics von Webinaren, also das ideale Material, Lärm- und Lichtverhältnisse sowie über die Notwendigkeit eines zweiten Bildschirms.

Online Webinare

Webinare sind die Königsdisziplin im Bereich Training. Es fehlt das unmittelbare Feedback der Teilnehmer in Form von Gestik & Mimik und proaktiven Zwischenmeldungen. Außerdem gibt es Hemmungen im Webinar einfach mal etwas dazwischenzurufen. In einem Vor Ort Training sieht der Trainer genau, welcher Teilnehmer gerade ein Fragezeichen über dem Kopf hat oder etwas sagen möchte. Das geht in Webinarform schnell verloren, wenn Teilnehmer z.B. ihre Kamera nicht aktiv haben oder das Tool nicht alle Bilder der Teilnehmer auf einmal zeigen kann.

 

AnforderungenTeamsZoomGo to WebinarSkype for Business
Video Streaming4, bald 949 Videos auf dem BildschirmX
HandzeichenX
UmfrageX
ChatX (aber kein Thread)
DokumentenaustauschX (im Chat)
Separate ArbeitsräumeX
WhiteboardX (aber nicht mit Gästen)X
Integration OfficeX

 

Ziel:

  • Beiträge der Teilnehmer erhöhen (Chat, Melden)
  • besserer Lerneffekt durch Problembehandlung und Austausch (Screen sharing)
  • Gefühl einer Lerngruppe entsteht wenn Gesichter zu sehen sind auch in einzelnen Gruppenübungen (daher am besten zweiter Bildschirm); Trainer hat Nähe zu den Teilnehmern

Herausforderungen:

  • Erwartungen der Teilnehmer an Lernerlebnis
  • Erfahrungen aus dem Präsenztraining: unmittelbare Interaktionen, direkte Reaktionen & Lerngruppengefühl
  • Teilnehmer sollen den Lernprozess mitgestalten, in Lerngruppen arbeiten und die Möglichkeit eingeräumt bekommen z.B. eigenen Content zu präsentieren
  • Teilnehmer müssen den Ablauf im Webinar kennen, sie erwarten sonst ggf. kurzfristige Rückmeldungen
  • Ablauf muss angepasst sein an: kurze Vortragszeiten und Präsentationen, Demonstrationen in einem Tempo, dass es möglich ist zu folgen. Es muss bekannt sein, dass es anschließend genug Zeit für Übung geben wird.
  • Phasen im Webinar müssen dies ermöglichen: Vortrag, Demonstration, Fragerunde (auch Fragen aus Chat aufgreifen)
  • Eng getaktetes Feedback: Umfragen, Wer ist mit der Übung fertig
  • Gute Struktur der Lernumgebung: z.B. in Teams möglich via Kanäle

 

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