Microsoft Lists ist eine Microsoft 365-App, mit der du Informationen verfolgen und Arbeit organisieren kannst. Einige Fragen sich jetzt bestimmt, was der Unterschied zu einer SharePoint Liste ist. Und wo sind die genauen Unterschiede zu bestehenden Listen? Was macht das ganze so neu? Das alles wollen wir jetzt aufdecken. Mehr zu dem Thema hörst du gleich hier in unserer Episode nuboRadio – Zurück in die Zukunft – Microsoft Lists

 

Wofür kann man Microsoft Lists einsetzen?

Einige Beispiele für den Einsatz von Microsoft Lists sind:

  • Problem Tracking Listen
  • Event Organisation
  • Asset Manager

Wie immer ist die Microsoft Landschaft wunderbar miteinander verknüpft, denn Microsoft Lists in nicht nur auf der Microsoft 365 Oberfläche verfügbar, sondern wurde auch in Microsoft Teams integriert.

Lists basiert auf SharePoint Lists, sie sind also im Hintergrund miteinander verankert. Die Lists App selbst erhält einen eigenen Start im Applauncher, welcher oben in Menü zu finden ist und somit super schnell gestartet werden kann. Angekündigt wurde die App für IOS als auch für Android.

Über diese App könnt ihr dann also auf alle Listen zugreifen, die für euch freigegeben wurden und auch ganz einfach neue Listen erstellen. Zur einfacheren Navigation könnt ihr die Favoriten-Funktion nutzen, um euch wichtige Listen zu markieren und dort immer schnell reinzuspringen.

Wie lege ich eine neue Liste in Microsoft Lists an?

Der Prozess ist vergleichbar mit der Anlage einer Liste bei SharePoint. Es gibt verschiedene Möglichkeiten um mit einer Liste zu starten. Man kann wählen zwischen einer Blank-List, bei der man alles selbst erstellt, man kann aus einem Excel Sheet aus starten oder man verwendet Vorlagen/Templates. Euch kommt das alles schon bekannt vor? In Microsoft Lists wurden diese ganzen Funktionen aus SharePoint übernommen und für den Endanwender optisch aufbereitet, mit einer klareren Oberfläche und leichterer Bedienbarkeit.

Legt ihr nun eine neue Liste an, vergebt ihr wie gewohnt

  • einen Namen für die Liste
  • die Beschreibung des Inhaltes
  • einen Farbhintergrund und Icon

Wählt nun zwischen einer My List, die ihr nur für euch persönlich anlegt, oder einer Group-Connected Liste, die in Sharepoint für eine definierte Gruppe verfügbar ist. Ihr könnt euch auch nachträglich noch dazu entscheiden, die Einstellungen zu ändern und eure persönlichen Listen noch mit anderen Gruppen/Nutzern teilen.

Um die Listen mit Leben zu füllen, kann man wie gewohnt die Schnellbearbeitung nutzen und füllt dann ähnlich einem Excel Sheet die Spalten aus und erfasst dort alle Informationen.

Features in Microsoft Lists

  • Intuitive Bedienbarkeit durch neue Optik
  • Funktionalitäten mit Sharing sind sehr einfach und übersichtlich
  • View Formater für Anpassung der Ansicht (z.B. bedingte Formatierungen)
  • Kommentare bei allen Listen-Elementen möglich
  • @-Mentions sind möglich
  • Regeln über Power Automate möglich um z.B. Notification zu verschicken
  • Listforms anpassbar

Viele der Funktionen kommen uns schon sehr bekannt vor. Diese wurden für Microsoft Lists angepasst und optisch vereinfacht.

Ansichten in Microsoft Lists

Die Visualisierung kann über die Kartenansicht gestaltet werden. Auch hier sind die Einstellungen super einfach vorzunehmen und können über die Oberfläche konfiguriert werden. So ist auch eine Kalenderansicht möglich.

Coming soon:

  • List apps für iOs und Android
  • Sticky Spaltenüberschriften (Headerinformationen bleiben beim Scrollen oben angezeigt)
  • Planner connection (Integration der Aufgaben)

 

Wollt ihr jetzt direkt mit Microsoft Lists starten? Dann die gute Nachricht – lange müsst ihr nicht mehr warten. Angekündigt wurde Microsoft Lists für Q3 in 2020. Wir sind jedenfalls schon ganz gespannt auf den Launch. Schreibt uns auch gerne eure Anwendungsideen für Lists, wir nehmen euren Input gerne in ein kommendes Visual mit auf.

 

Mehr zum Thema:

Microsoft Lists

A first look at Microsoft Lists

Announcing Microsoft Lists – a new Microsoft 365 app to track information and organize work