Einführung & Learnings von Copilot im Unternehmen
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Mehr InformationenIn dieser Episode von nuboRadio tauchen wir tief in das Thema Microsoft Copilot ein. Gemeinsam mit unserer Expertin Marion Kleiss diskutieren wir die Vor- und Nachteile dieser KI-gestützten Lösung. Ist Copilot wirklich ein Produktivitätsbooster oder eher teurer Schnickschnack? Wir beleuchten die praktischen Erfahrungen und Herausforderungen bei der Einführung von Copilot in Unternehmen und geben wertvolle Tipps zur effizienten Nutzung. Marion teilt ihre Insights zur Change-Kommunikation und wie wichtig es ist, die richtigen Anwendungsfälle zu identifizieren. Freut euch auf spannende Einblicke und praxisnahe Ratschläge! Lasst uns gemeinsam herausfinden, wie Copilot eure Arbeitsweise revolutionieren kann!
Inhalt des Artikels

Produktivitätsbooster oder teurer Schnickschnack?
Ob es für ein Unternehmen das Richtige ist, muss dieses natürlich im Vorfeld selbst für sich klären. Wir können sagen, dass Copilot bei richtiger Implementierung eine wirklich wertvolle Investition sein kann. Hierfür sind Schulungs- und Motivationsvideos, Change Management, User Adoption Management und Community-Management entscheidend, um die Einführung von Copilot zu erleichtern und den vollen Nutzen daraus zu ziehen.
Ebenso sollte ein besonderer Fokus auf den Menschen gelegt werden. Es ist enorm wichtig, Führungskräfte zu schulen und moderne Zusammenarbeit zu fördern. Workshops und Trainings spielen eine wichtige Rolle, um sicherzustellen, dass die Mitarbeitenden optimal von Copilot profitieren.
Bevor es losgehen kann ist ein strukturierter Ansatz zur Einführung von Copilot, der vor allem die Recherche, Pilotvorbereitung, Pilotierung und Entscheidung umfasst, essentiell. Dabei ist es wichtig, Testfälle zu definieren, Regeln und Netiquette festzulegen und regelmäßige Meetings abzuhalten, um Feedback zu sammeln und den Fortschritt zu überwachen.
Wie können Mitarbeitende am besten auf Copilot vorbereitet werden?
Jetzt ist dein Unternehmen endlich bereit Copilot einzuführen und da stellt sich die Frage, wie denn die ganzen Mitarbeitenden abgeholt werden können.
- Schulungen und Workshops: Es ist wichtig, dass die Mitarbeitenden verstehen, wie Copilot funktioniert und wie sie ihn in ihren täglichen Arbeitsabläufen nutzen können. Regelmäßige Schulungen und Workshops können dabei helfen, das notwendige Wissen zu vermitteln.
- Pilotprojekte: Bevor Copilot unternehmensweit eingeführt wird, kann es hilfreich sein, Pilotprojekte durchzuführen. Diese ermöglichen es, erste Erfahrungen zu sammeln und eventuelle Probleme frühzeitig zu identifizieren. Dabei sollten klare Testfälle definiert und regelmäßige Meetings zur Feedback-Sammlung abgehalten werden.
- Kommunikation und Community-Building: Eine offene Kommunikation über die Vorteile und den Nutzen von Copilot ist entscheidend. Interne Kommunikationskanäle wie Teams-Chats oder Community-Posts können genutzt werden, um Informationen zu teilen und Fragen zu beantworten.
- Prompts und Best Practices: Mitarbeitende sollten lernen, wie sie effektive Prompts formulieren können, um die besten Ergebnisse von Copilot zu erhalten. Es kann hilfreich sein, eine Bibliothek mit Beispiel-Prompts und Best Practices zur Verfügung zu stellen.
- Feedback und kontinuierliche Verbesserung: Es ist wichtig, dass die Mitarbeitenden die Möglichkeit haben, Feedback zu geben und dass dieses Feedback genutzt wird, um Copilot kontinuierlich zu verbessern. Regelmäßige Feedback-Formulare und 1:1-Gespräche können dabei unterstützen.
- Technische Unterstützung: Sicherstellen, dass alle technischen Voraussetzungen erfüllt sind und dass die Mitarbeitenden wissen, wie sie bei technischen Problemen Unterstützung erhalten können.
Fragen an Marion
Wir wollten einiges von Marion wissen und haben folgende Fragen und Antworten für euch zusammengefasst.
Ich möchte als Unternehmen Copilot einführen – wie starte ich bzw. was ist mein erster Schritt?
👉 Antwort: Starte mit einem klaren Plan. Marion empfiehlt, keinen Big Bang, sondern eine strukturierte Pilotphase mit ausgewählten Nutzergruppen. Wichtig ist ein Kick-off, der die Grundlagen vermittelt – z. B. wie man richtig promptet und welche Use Cases sinnvoll sind.
In welchem Zeitrahmen sollte Copilot eingeführt werden?
👉 Antwort: Der Zeitrahmen hängt von der Tiefe der Einführung ab. Drei Monate für eine Testphase waren laut Marion zu kurz, da die Nutzer Zeit brauchen, um Copilot sinnvoll in ihren Alltag zu integrieren. Ein Impuls pro Woche ist realistisch – lieber weniger, dafür gut aufbereitet.
Macht Copilot für jedes Unternehmen Sinn?
👉 Antwort: Nein. Copilot ist besonders sinnvoll für Abteilungen, die viel mit Text arbeiten (z. B. Kommunikation, Marketing, Recht). In anderen Bereichen (z. B. Softwareentwicklung, Kundenservice) sind spezialisierte KI-Tools oft besser geeignet. Es lohnt sich, Use Cases gezielt zu prüfen, bevor man Lizenzen einkauft.
Wie können Unternehmen nach der Einführung weitermachen? Wie bleiben sie auf dem neuesten Stand und wie handhaben sie die Updates?
👉 Antwort: Erfolgreiche Unternehmen setzen auf regelmäßige Impulse, Community Calls (z. B. monatlich 45 Minuten) und Austauschformate wie Workshops. Wichtig ist, dass Updates und neue Funktionen aktiv kommuniziert werden – z. B. über kurze Videos oder GIFs.
Spielt die Unternehmenskultur hier eine Rolle?
👉 Antwort: Ja, absolut. Marion betont, dass Copilot nicht zu jeder Unternehmenskultur passt. Manche Vorschläge der KI sind nicht kompatibel mit der internen Kommunikation oder den Mitarbeitenden. Es braucht Menschen, die Inhalte bewerten und anpassen – Copilot ist ein Sparringspartner, kein Ersatz.
Welche Vorbereitungen intern müssen vor der Einführung getroffen werden?
👉 Antwort: Unternehmen sollten sicherstellen, dass:
- Microsoft 365 Grundlagen bei den Mitarbeitenden vorhanden sind
- Datenstrukturen sauber und Berechtigungen korrekt gesetzt sind
- Versionierung und Dateibenennung konsistent sind
- Change-Management-Maßnahmen geplant sind
„Solange du deinen normalen Microsoft-Zirkus nicht im Griff hast, tust du dir mit dem Copiloten schwer“, sagt Markus.
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Markus
Aus der Praxis für die Praxis stellt Markus euch regelmäßig alleine oder mit Gästen Neuigkeiten zum Thema digital collaboration mit Microsoft Office 365 oder allgemeine Themen aus der agilen digitalen Welt vor.



