Employee Experience

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Employee Experience: Warum Intranets alleine nicht mehr reichen

Viele Unternehmen investieren weiterhin in moderne Intranet-Lösungen. Dennoch bleibt der erhoffte Erfolg häufig aus: Die Nutzung ist gering, Informationen werden nur schwer gefunden und Mitarbeitende greifen weiterhin auf E-Mails, Chats oder verschiedene Insellösungen zurück. Die Ursache liegt oft darin, dass ein klassisches Intranet heute nicht mehr ausreicht, um die Anforderungen moderner digitaler Arbeitsplätze zu erfüllen. 

Moderne Employee Experience statt klassischem Intranet

Employee Experience (EX) verfolgt einen ganzheitlicheren Ansatz. Statt lediglich Informationen bereitzustellen, steht die gesamte Erfahrung der Mitarbeitenden im Mittelpunkt. Dabei geht es um Kommunikation, Zusammenarbeit, Prozesse und den unkomplizierten Zugriff auf Informationen – unabhängig davon, ob Mitarbeitende im Büro, im Homeoffice oder mobil arbeiten. Was ist der Unterschied zwischen Intranet und Employee Experience?

Ein klassisches Intranet dient hauptsächlich als zentrale Plattform für Nachrichten, Dokumente und interne Informationen. Damit erfüllt es wichtige Kommunikationsaufgaben, bildet jedoch nur einen Teil des digitalen Arbeitsplatzes ab. Employee Experience geht deutlich weiter. Sie umfasst unter anderem:

  • Schnellen Zugriff auf relevante Informationen
  • Effiziente Zusammenarbeit im Team
  • Digitale Geschäftsprozesse
  • Mobile Erreichbarkeit von Mitarbeitenden
  • Nutzerfreundliche digitale Arbeitsumgebungen
  • Personalisierte Inhalte und Kommunikation

Das Intranet wird damit zu einem Baustein innerhalb einer umfassenden Employee-Experience-Strategie. 

Warum viele Intranet-Projekte scheitern

In zahlreichen Projekten zeigt sich ein ähnliches Muster: Die technische Umsetzung funktioniert, doch die Akzeptanz der Mitarbeitenden bleibt aus. Dafür gibt es häufig drei zentrale Gründe. 

  1. Zu starker Fokus auf die Technik

Viele Organisationen konzentrieren sich primär auf die Plattform und deren Funktionen. Die eigentlichen Anforderungen der Nutzer geraten dabei in den Hintergrund. Ein modernes Tool allein führt jedoch nicht automatisch zu einer besseren Employee Experience. 

  1. Fehlendes Zielbild

Oft wird nicht klar definiert, welche konkreten Verbesserungen im Arbeitsalltag erreicht werden sollen. Ohne messbare Ziele fehlt eine klare Orientierung für die Weiterentwicklung der Lösung. 

  1. Mangelnde Adoption-Strategie

Mitarbeitende benötigen Orientierung und Unterstützung bei der Einführung neuer Plattformen. Fehlen Schulungen, Kommunikation und konkrete Anwendungsbeispiele, bleiben viele Potenziale ungenutzt. 

Adoption und Change Management als Erfolgsfaktoren

Der Erfolg eines digitalen Arbeitsplatzes hängt weniger von der eingesetzten Technologie als von deren Nutzung im Arbeitsalltag ab. Deshalb spielen Adoption und Change Management eine entscheidende Rolle. 

Wichtige Erfolgsfaktoren sind:

  • Klare und praxisnahe Use Cases
  • Zielgruppengerechte Kommunikation
  • Ein strukturierter Rollout
  • Kontinuierliche Weiterentwicklung
  • Schrittweise Einführung neuer Funktionen

Besonders erfolgreich sind Unternehmen, die zunächst konkrete Mehrwerte schaffen und ihre Plattform anschließend sukzessive ausbauen. Employee Experience entsteht nicht durch ein einmaliges Projekt, sondern durch einen kontinuierlichen Verbesserungsprozess

Der messbare Nutzen einer guten Employee Experience

Eine positive Employee Experience schafft nicht nur zufriedenere Mitarbeitende, sondern liefert auch konkrete geschäftliche Vorteile. Dazu gehören:

  • Höhere Reichweite interner Kommunikation
  • Weniger E-Mails und redundante Nachfragen
  • Schnellere Einarbeitung neuer Mitarbeitender
  • Bessere Vernetzung innerhalb des Unternehmens
  • Geringerer Suchaufwand für Informationen

Wer Informationen schneller findet und effizienter zusammenarbeitet, spart täglich wertvolle Zeit. Genau hier entsteht der eigentliche Return on Investment (ROI) moderner Employee-Experience-Plattformen. 

Microsoft 365 als Grundlage für Employee Experience

Microsoft 365 bildet in vielen Unternehmen bereits die Basis des digitalen Arbeitsplatzes. Lösungen wie Microsoft Teams, SharePoint und OneDrive unterstützen Kommunikation, Dokumentenmanagement und Zusammenarbeit. 

Spezialisierte Employee-Experience-Plattformen wie Staffbase oder LumApps können diese Basis gezielt erweitern – beispielsweise durch bessere interne Kommunikation, mobile Mitarbeiter-Apps oder eine optimierte Benutzererfahrung. Das Zusammenspiel verschiedener Lösungen schafft häufig den größten Mehrwert für Mitarbeitende und Unternehmen. 

Fazit

Ein modernes Intranet bleibt ein wichtiger Bestandteil der internen Kommunikation, reicht jedoch allein nicht mehr aus. Unternehmen sollten den Fokus auf die gesamte Employee Experience legen und digitale Arbeitsplätze schaffen, die Mitarbeitende aktiv unterstützen, Prozesse vereinfachen und eine effektive Zusammenarbeit ermöglichen. Nur so entstehen langfristig Akzeptanz, Produktivität und ein nachhaltiger Mehrwert für die gesamte Organisation. 


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Markus

Aus der Praxis für die Praxis stellt Markus euch regelmäßig alleine oder mit Gästen Neuigkeiten zum Thema digital collaboration mit Microsoft Office 365 oder allgemeine Themen aus der agilen digitalen Welt vor.

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